Monogamie und Nicht-Monogamie

Für viele Menschen ist die Monogamie die Beziehungform der Wahl. Sie bietet Klarheit und Stabilität, was wiederum Sicherheit und Orientierung gibt. Und sie gibt klare Strukturen und feste Erwartungen. Monogame Beziehungen beinhalten in der Regel emotionale und sexuelle Exklusivität – ein Rahmen, der für viele Menschen besonders wertvoll und wichtig ist. Das Gefühl, für jemanden „die eine“ Person zu sein, kann grosse Bedeutung haben und das Zugehörigkeitsgefühl stärken. Viele schätzen es zudem, ihre Energie auf eine Partnerschaft zu konzentrieren und dadurch das Gefühl zu haben, die Beziehung besonders intensiv pflegen und vertiefen zu können. Auch entspricht die Monogamie der gesellschaftlichen Norm, was zusätzliche Orientierung gibt. Für viele Menschen stellt sie daher ein stabiles und verlässliches Raster für Liebesbeziehungen dar.

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Regeln – wie sie euch in offenen Beziehungen Halt und Freiheit geben

Viele Menschen, die sich mit offener Beziehung, Polyamorie oder anderen Beziehungsformen beschäftigen, spüren schnell: Wir brauchen Regeln. Vielleicht gehörst du zu den Personen, die sich nach klaren Leitplanken sehnen, weil dir Sicherheit und Orientierung wichtig sind. Das ist nur verständlich.

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Erfahrungen – was erleben Menschen in offenen Beziehungen?

Pauschale Aussagen über Erfahrungen in offenen Beziehungen sind schwierig. Die Erfahrungen reichen von «das Beste, was wir je gemacht haben» bis «emotionaler Autounfall». Genau wie bei monogamen Beziehungen gibt es sowohl erfüllte, stabile Konstellationen als auch kurze, schmerzhafte Episoden. Eine offene Beziehung ist weder ein Garant für Glück noch ein automatisches Rezept fürs Scheitern.

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Ende der Liebe in Offenen Beziehungen

Es gilt ein Grundsatz, der für alle Beziehungsformen gleich ist: Du darfst eine Beziehung jederzeit beenden. Du bist niemandem „Beziehungsdauer“ schuldig. Wenn sich eine Verbindung für dich nicht mehr stimmig, sicher oder gesund anfühlt, darfst du gehen – das ist ein wichtiger Teil von Selbstschutz und Autonomie. Gleichzeitig ist Trennung ein sensibles Thema. In nicht-monogamen Beziehungsformen zeigt sich leider häufig, dass Beziehungen schneller beendet oder leiser verlassen werden. Warum?

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Interview mit Polyamorie.ch

Polyamorie.ch: Wie denkst du über Polyamorie?

Fabio: Polyamorie ist mehr als eine wunderbare Beziehungsform: Bereichernd und herausfordernd zugleich, stellt sie Freiheit, Liebe und persönliche Entwicklung ins Zentrum. Nicht immer einfach, aber tief erfüllend für jene, die bereit sind, sich selbst und anderen mit Offenheit, Verantwortung und Achtsamkeit zu begegnen. Ein Weg, der Mut verlangt und die Chance bietet, Liebe in ihrer Vielfalt zu leben, jenseits gesellschaftlicher Normen. 

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